Astrid Weiler,

geboren in Zürich/Schweiz, studierte nach der Ausbildung zur Übersetzerin Ethnologie, Anthropologie und Vor- und Früh-Geschichte an der Ludwig Maximilians Universität München.
Dabei beschäftigte sie sich vornehmlich mit den Tuareg der Sahara, die sie auf Reisen durch die Sahara und die Sahelzone mehrmals besuchte. Eine dieser Reisen ermöglichte auch zum ersten Mal eine intensive Auseinandersetzung mit prähistorischen Felsmalereien des Tassili-Gebirges der Zentralsahara.

Nach einem zweijährigen Aufenthalt in Kanada und weiterführenden Studien an der University of Calgary mit dem Schwerpunkt indianische Kunst, sowie kürzeren Aufenthalten in den USA, Südamerika und Südostasien folgte die Rückkehr nach Deutschland und die Niederlassung in Oldenburg. Hier beginnt sie als Autodidaktin eine Karriere als Kunstschaffende und eine Reihe von Skulpturen und großformatigen Bildern entsteht.

Drei halbjährige Aufenthalte in Australien bringen die Begegnung mit den Aborigines und deren aktuellen Kunstformen sowie insbesondere mit den prähistorischen Felsmalereien des Kontinents. Diese Begegnung prägt im folgenden sehr tief ihr weiteres Schaffen, welches sich fortan vor allem auf Bilder aus Erde, Sand und Ocker konzentriert.

Aufenthalte in Andalusien unterbrechen immer wieder die Zeit in Oldenburg, und die Eindrücke der sonnenverbrannten Erde und der arabischen Hinterlassenschaft finden als maurische Elemente in Form besonderer Abdrucktechniken Eingang in ihre Bilder.

Das Werk von Astrid Weiler reflektiert die Großartigkeit der durch die Erde und ihre Elemente gestalteten Strukturen, denen sie Raum in ihren Bildern gibt und die sie in neue Kombinationen umformt. Mit feinem Gespür erkennt sie die Zusammenhänge zwischen diesen Strukturen und den Symbolen der jahrtausende alten künstlerischen Ausdrucksformen des Menschen und zeigt deren enge Verbundenheit.

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